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Geld hilft oft - aber nicht immer. Erst im Januar 2018 wurden für die Gemeinschaftsschule Kastanienallee 3,3 Millionen Euro Fördermittel bewilligt. Damit sollten IT-Technik, Dämmung und die Sanitärbereiche modernisiert werden. Doch ein anderes Problem drückt viel stärker: Fast 70 Prozent (277 von 397) der Schüler sind Zuwanderer. Das ist einer der Spitzenwerte in Sachsen-Anhalt.

 

In westdeutschen Schulen und Berlin hingegen handelt es sich dabei schon fast um den "Normalfall". In Halle glaubt man unter den (allgemein überaus geduldigen) Lehrern hingegen, an der Entwicklung noch etwas ändern zu können. Deshalb hatten sie sich vor einigen Wochen mit einem Brief hilfesuchend an Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) gewandt. Mehr als lauwarme Worte gab es jedoch nicht als Antwort.

 

Jetzt hat das Kollegium einen "Brandbrief" an die gleiche Adresse verfasst. Wirksame Hilfe wird jedoch auch diesmal nicht kommen. Die von den "Linken" öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzte Forderung nach einer Personalverstärkung wird genauso wenig nützen wie eine "gerechtere" Verteilung des Neubürger-Nachwuchses an andere Schulen. Nur eine grundlegende Wende in der Einwanderungspolitik könnte langfristig etwas ändern. Das ist von den etablierten Politikdarstellern nicht zu erwarten - nicht zuletzt deshalb, weil sie sich grundlegende Fehler eingestehen müssten.