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Lehrer sind dafür bekannt, sich den aktuellen politischen Verhältnissen gut anzupassen. Die Mehrzahl der Kollegien stellt sich (wenn auch manchmal murrend) auf veränderte Umstände ein und versucht - auch im Interesse der Schüler - den Unterricht bestmöglich zu erteilen.

 

Wenn jedoch der Anteil der Schüler ohne ausreichende Deutschkenntnisse über 70 Prozent steigt, fehlt die Basis für das gemeinsame Lernen. Da helfen dann auch gesonderte Sprachkurse nicht viel. Erschwerend kommen zunehmender Personalmangel und gesellschaftliche Experimente wie die Inklusion hinzu.

Anstatt sich um einen grundlegenden Wechsel in der Einwanderungspolitik zu bemühen, überlassen die etablierten Politik-Darsteller die Probleme den Verantwortlichen in den Kommunen. Und die wissen sich meist nur mit Scheinlösungen zu helfen.

 

Ein neues Schulgesetz soll in Sachsen-Anhalt dabei helfen. Die bisher festen Einzugsbereiche der Grundschulen sollen zugunsten einer "gerechten" Verteilung der "Zuwandererkinder" beseitigt werden. Beim Grundschulverband herrscht Freude und zunächst dürfte die Regelung die "Ghetto-Schulen" entlasten. Über freudige Reaktionen an den Ausweichschulen findet sich allerdings in dem Artikel der Volksstimme nichts.

 

Was in Magdeburg, Halle oder Dessau-Roßlau für eine bestimmte Zeit helfen mag, ist in anderen Städten wie Pforzheim (Baden-Württemberg) gar nicht mehr anwendbar. Hier liegt der Ausländeranteil bei 51, in den Kindertagesstätten bei 80 Prozent. Und dort kommen wir auch in Sachsen-Anhalt hin, wenn die Entwicklung so weiter läuft.