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Unter Überschriften wie „Anteil der Muslime in Deutschland steigt langsam an („WELT“) wird eine aktuelle Studie des amerikanischen Pew-Forschungsinstituts seit heute in den Medien präsentiert. Die nach dem US-amerikanischen Ölindustriellen Joseph Newton Pew (1848–1912) benannte Einrichtung machte unlängst deutlich weniger Schlagzeilen, als sie zu der Feststellung kam, dass ganze drei Prozent der Migranten Deutschland wieder verlassen müssten.

 

Das ist diesmal anders. Die Forscher hatten für ihre Untersuchung mehrere Szenarien zugrunde gelegt. Darunter befinden sich auch völlig unrealistischen Annahmen, die zur Verharmlosung der Islamisierung taugen. Es ist ja wohl völlig ausgeschlossen, dass zum Beispiel künftig keine Flüchtlinge mehr nach Deutschland kommen und es bei einer „normalen“ Zuwanderung von Studenten, Arbeitsmigranten und Familienangehörigen wie in den zurückliegenden Jahrzehnten bleibt.

 

Es ist somit besser, das Zahlenwirrwar in den Medien beiseite zu lassen und sich bei seinen Betrachtungen auf die wahrscheinlichste Variante zu beschränken. Und die sagt für eine an den letzten drei Jahren zu bemessende Zuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis eine Vervierfachung auf 20 Prozent des muslimischen Bevölkerungsanteils bis 2050 voraus.

 

Wer nun annimmt, dass sich wegen der immer noch mit 80 Prozent überwiegenden „Ungläubigen“ am Leben wenig ändern wird, der täuscht sich gewaltig. Es schon heute fast unmöglich, ein Hähnchen im Supermarkt zu kaufen, das nicht „halal“ geschlachtet wurde. Ein Blick in die Innenstädte und „Shopping-Malls“ zeigt, wer das Bild bestimmt. Und dies, obwohl (offiziell) gerade einmal jeder zwanzigste hierzulande dem orientalischen Kulturkreis entstammt!

 

Laut Pew-Studie konvertieren aktuell weniger Menschen zum Islam als sich von ihm abwenden. Abgesehen davon, dass es hierzu keine verlässlichen Erhebungen gibt (für 2005/06 werden 4000 Konvertiten für Deutschland angegeben), könnte sich dies mit steigendem Einfluss des Islam rasch ändern. Opportunismus in Religionsfragen wäre keine neue Erfahrung in Deutschland!

 

Hinzu kommt die höhere Fruchtbarkeit, die von Politikern wie dem türkischen Präsidenten ganz offen propagiert wird. Erdogan hat dabei ebenfalls ganz offen das Ziel der Einfluss- und letztlich Machtübernahme ausgegeben!

 

Die Pew-Studie zeigt aber auch eines ganz klar: Die Länder Osteuropas, die eine Zuwanderung generell verhindern, werden auch 2050 noch europäisch geprägt sein. Die Islamisierung Europas ist also alles andere als eine „natürliche“ Entwicklung. Das sollte man den derzeit regierenden (un-)verantwortlichen Politikern in aller Deutlichkeit ins Stammbuch schreiben!