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Die Vollverschleierung muslimischer Frauen soll in Sachsen-Anhalt verboten werden. Zunächst hört sich das nicht schlecht an. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich dabei aber um den Bestandteil eines von der Kenia-Koalition (CDU, SPD, Grüne) ausgebrüteten Integrationspaketes, mit dem die weitere Umgestaltung unserer Heimat vorangetrieben werden soll.

 

Das Burkaverbot hat zunächst einmal kaum Auswirkungen auf den Alltag. Es ist auf Schulen und Wahlkabinen beschränkt und lässt die weit häufigeren Kopftücher außen vor. Zudem sollen künftig Moslems nach islamischem Ritus bestattet werden können: Statt eines Sarges soll es auch die Bestattung im Leichentuch geben. Da eine Ausrichtung nach Mekka vorgeschrieben ist, dürften gesonderte Friedhöfe nur eine Frage der Zeit sein.

 

Die Regelung ist weit entfernt von dem totalen Verschleierungsverbot, das seit kurzem in Österreich gilt. Hinzu kommt, dass sie mit dem sattsam bekannten Gerede über ein Einwanderungsgesetz und dem angeblichen Fachkräftemangel daher kommt. An der weiteren Ausbreitung des politischen Islam, vor dem der ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad erst gestern in Passau gewarnt hatte, ändert sich auch nichts.

 

Das „Integrationspaket“ soll nur die fortschreitende Islamisierung verschleiern. Es ist an der Zeit, diesen mit faulen Kompromissen gepflasterten Holzweg zu verlassen!