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Auf der konstituierenden Sitzung des Landtags stand die Wahl des neuen Präsidenten und seiner zwei Stellvertreter an. Das Vorschlagsrecht lag bei den Fraktionen CDU, AfD und Linke in der Reihenfolge ihrer Größe. Bislang wurden diese Posten immer einvernehmlich verteilt. Diesmal lief es etwas anders, was sich schon im Vorfeld andeutete.

 

Gallerts linke Truppe hat sich scheinbar noch nicht an die geschrumpfte Fraktionsgröße gewöhnt und meinte deshalb den AfD-Kandidaten ablehnen zu können. Die Blauen revanchierten sich entsprechend und so fiel der selbsternannte „Frauenversteher“ in der ersten Abstimmungsrunde durch und benötigt einen zweiten Wahlgang für sein Ziel.

 

Aber auch der CDU-Abgeordnete Hardy Güssau bekam bei der Wahl zum Landtagspräsidenten deutlich weniger Stimmen als erwartet. Er wurde mit 47 von 87 Stimmen gewählt, nur eine mehr, als Daniel Rausch von der AfD erhielt. Entsprechend knirschte es im Gebälk der künftigen Koalitionäre aus CDU, SPD und Grünen hörbar.

 

Insgesamt ging man aber doch recht freundlich miteinander um. Insbesondere bei CDU und AfD scheinen doch mehr Schnittmengen zu bestehen, als man öffentlich zugeben möchte. Die schwarze Basis grummelt hörbar gegen ein Bündnis mit den Grünen und AfD-Chef Poggenburg signalisierte bereits vor den Wahlen Verhandlungsbereitschaft. Ob das allerdings im Sinne der Wähler ist, die glaubten, für eine wirkliche „Alternative“ zu stimmen, darf bezweifelt werden. Fundamentalopposition sieht anders aus.