NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

06.12.2014

Lesezeit: etwa 3 Minuten

NPD-Sachsen-Anhalt zu Besuch bei Udo Voigt im Europaparlament

(tg).Die erste Delegation aus Vertretern der Landesverbände Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt konnte am 26. November unseren Europaabgeordneten Udo Voigt in seiner neuen Wirkungsstätte in Straßburg besuchen. Aus Sachsen Anhalt gelang es leider nur dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Thomas Grey der Einladung zu folgen, nachdem der Landesvorsitzende Peter Walde rund acht Stunden in einem Verkehrsstau auf der Autobahn “gefangen gehalten” wurde. In Straßburg sah das Tagesprogramm zunächst eine Stadtrundfahrt mit einem Ausflugsboot auf den zahlreichen Kanälen der früheren deutschen Großstadt vor. Hier zeigte sich, daß die Spuren deutscher Geschichte besonders in den architektonischen Kunstbauten unübersehbar sind. Daran konnten auch die zahlreichen Umbenennungen von Gebäuden der momentanen Epoche nichts ändern. Mit diesen ersten Eindrücken kehrte die Delegation schließlich in das Straßburger Europaparlament ein. 

In einem der unzähligen Beratungssäle, welche sich um den Plenarsaal gruppieren, wurden die NPD-Vertreter von einem Parlamentssprecher empfangen. Dieser gab in einem Vortrag einige Einblicke in die Struktur und die Mechanismen der Institution "EU-Parlament". Anschließend konnten seitens der Besucher Fragen an den Sprecher gerichtet werden, wovon die Kameraden auch reichlich Gebrauch machten. Gefragt wurde beispielsweise nach der wirklichen Mitsprache des Parlamentes bei Themen wie dem Freihandelsabkommen TTIP, welches ausschließlich hinter verschlossenen Türen verhandelt wird, oder der Verteilung der Ländervertretungen, bei der Deutschland statt der ihm eigentlich zustehenden rund 150 Abgeordneten lediglich 96 stellen darf. Natürlich beantwortete der dafür geschulte Parlamentssprecher die Fragen sehr geschickt und wich bestimmten Nachfragen gekonnt aus. 

Nachdem er dann doch zu arg in Bedrängnis geriet, gab er das Wort einfach an Udo Voigt weiter. Unser ehemaliger Bundesvorsitzender drückte sich wie gewohnt deutlicher aus, als er beispielsweise klar stellte, daß er in Brüssel und Straßburg auch angetreten sei, um eigene Ressentiments gegen die Institution EU-Parlament abbauen zu wollen. Jedoch hätten sich alle Befürchtungen bestätigt bzw. seien sogar noch dramatischer, als zunächst angenommen. So findet hier eine Geldverschwendung von unvorstellbaren Ausmaßes statt! Neben den rund 750 Abgeordneten mit ihren etwa 5.000 Mitarbeitern hängt an diesem Tross noch ein Rattenschwanz von ca. 30.000 Parlamentsmitarbeitern, welche mit Mann und Maus zwischen Brüssel und Strassburg hin und her tingelten. Doch das ist nur der kleinere Teil der Verschwendung. In Brüssel wird derzeit ein neues Gebäude errichtet, welches dreimal so groß ist, wie der bisherige Bau und rund vier Milliarden Euro an Steuergeldern verschlingen wird. 

Im Anschluss an Udo Voigts Ausführungen durfte die Delegation ca. eine Stunde den "Volksvertretern" des Europaparlaments auf die Finger schauen. Thema war die Konvention zu den Rechten von Kindern. Wie erwartet, waren von den Besuchertribünen nur noch eine handvoll Abgeordnete auszumachen. Wenn es noch 50 an der Zahl waren, dann waren es viele. Der verbliebene Rest wartete lediglich darauf, den kurzen Redebeitrag von meist nur 90 Sekunden vortragen zu dürfen, um dann ebenfalls den Aktenkoffer zu packen. Angesichts dieser Eindrücke war die Mehrzahl der NPD-Vertreter sehr erleichtert, als sie endlich diesen "Tempel" verlassen konnten. Um zu einen würdigen Ausklang dieser dreitägigen Exkursion zu gelangen, machten die Kameraden auf dem Rückweg nach Mitteldeutschland in Nürnberg Station und besuchten hier die steinernen Zeugen der deutschen Geschichte. Ihnen und ihren Erbauern wird heute in der öffentlichen Betrachtung gerne Größenwahn vorgeworfen, was schon fast lächerlich wirkt, wenn man kurz zuvor den EU-Größenwahn in Straßburg in Augenschein genommen hat.

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