NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

04.07.2014

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Unabhängige Wählergemeinschaft? - Unabhängig, aber links!

(mg).Ein besonders widerwärtiges Stück Verrat am Wähler trug sich dieser Tage bei der Grüppchenbildung im jüngst neugewählten Kreistag des Salzlandkreises zu. Hier konnten die SED-Erben vielleicht unvorhergesehen - möglicherweise aber auch gar nicht mal so unerwartet - Zuwachs für die eigenen Fraktion verbuchen. Die 13-köpfige Gruppe der Linken erhielten Verstärkung durch Ethel Maria Muschalle-Höllbach und Reinhardt Luckner. Beide hatten den Sprung in den Salzländer Kreistag eigentlich mit einem Ticket der sogenannten “Unabhängigen Wählergemeinschaft” (UWG) geschafft. Die UWG-Wähler - es waren alleine im Salzlandkreis immerhin rund 2250 - dürften sich bei genauer Nachbetrachtung nun ziemlich veralbert vorkommen. Ob es zu dieser Koalition bereits im Vorfeld der Wahl Absprachen gab, war zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bei den Linken, noch bei den angeblich Unabhängigen in Erfahrung zu bringen. Zumindest für letztere dürfte der finanzielle Anreiz eine nicht geringe Rolle gespielt haben.

Schließlich haben sich doch die Kreistagsdemokraten (ohne NPD-Beteiligung) einen erheblich Zuschlag bei den Fraktionszuschüssen gegönnt, wovon nun auch Muschalle-Höllbach und Luckner profitieren. Hierzu der sachsen-anhaltische NPD-Landesvorsitzende Peter Walde: “Vermutlich spielt für diese Wählertäuscher bereits die sachsen-anhaltische Landtagswahl in zwei Jahren eine planerische Rolle. Sicher werden diese beiden “Unabhängigen” bestrebt sein, dann für einen vorderen Listenplatz bei der Partei "Die Linke" zu kandidieren. Da “Die Linke” aber selbst über genügend Anwärter für die aussichtsreichsten Listenplätze verfügt, wird sich diese Strategie kaum bezahlt machen. Und nachdem diese Polithasardeure zum Zwecke des Füllens der eigenen Taschen ihre Wähler getäuscht haben, geschieht ihnen das auch ganz recht”, so Walde, der ebenfalls Abgeordneter des Salzlandkreistages ist.

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