NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

30.05.2014

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Zwischen Debakel und Aufbruch: Sachsen-Anhalt-NPD mit gemischter Wahlbilanz

 

(mg).Trotz einiger sehr erfreulicher Wahlergebnisse zieht der Landesverband der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in Sachen-Anhalt im Nachgang der Wahlen vom 25. Mai 2014 nur eine gemischte Bilanz. Zwar ist es gelungen, die Zahl von 23 kommunalen Mandaten der vergangenen Legislaturperiode deutlich zu steigern und zukünftig 35 Abgeordnete in die kommunalen Vertretungen zu entsenden - ergründet werden muss aber auch, warum insgesamt sechs Mandate verloren gingen. Hierbei sind an erster Stelle die Stadtratsmandate in Magdeburg und Wernigerode zu nennen, in beiden Kommunalvertretungen wird die NPD in den kommenden fünf Jahren nicht mehr präsent sein.

Gehalten werden konnten hingegen die beiden Stadtratssitze in Quedlinburg und Halberstadt. Auch im Kreistag des Harzes wird die NPD weiter vertreten sein, jedoch zukünftig nur noch mit einem Abgeordneten. Wesentlich erfreulicher sieht es im Süden des Landes aus. Hier zieht die NPD nicht nur bestätigt, sondern in zahlreichen Orten sogar gestärkt in die städtischen Parlamente ein, beispielsweise in Hohenmölsen (+1), Laucha (+2), Lützen (+1) und Weißenfels (+1). Doch auch aus dem Norden und Osten des Landes gibt es positives zu vermelden. So wird beispielsweise der NPD-Vertreter im Tangerhütter Stadtrat zukünftig kein Einzelkämpfer mehr sein. In der Lutherstadt Wittenberg wird die NPD ebenfalls ab sofort im Stadtparlament vertreten sein. Darüber hinaus ist der NPD auch der Einzug in alle angestrebten Kreistage gelungen.

“Alles in allem gibt es keinen Grund zum Trübsal blasen. Natürlich habe auch ich mir ein wenig mehr von diesem Wahlsonntag versprochen”, so der NPD-Landesvorsitzende Peter Walde. Und weiter: “Es hat sich aber wieder bestätigt, dass überall dort, wo unsere Kameradinnen und Kameraden in der Vergangenheit inländerfreundliche und wahrnehmbare Politik gemacht und jetzt einen engagierten und bürgernahen Wahlkampf geführt haben, auch die Zustimmung zu den Zielen und Inhalten unserer Partei zunimmt”. Als besonders erfreulich bezeichnete Walde den Umstand, dass die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt einen wichtigen Beitrag zur Entsendung eines nationaldemokratischen Parlamentariers ins Europaparlament geleistet haben.

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