NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

11.11.2013

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Kürzung der Theaterförderung für Dessau-Roßlau und Halle – muss jetzt das Gutmenschentum bluten?

(SP/TG). Die Sparpläne der Landesregierung erreichen die Theaterlandschaft und treffen – wen wundert es - auf den Widerstand von Kunstschaffenden und Kommunalpolitikern. Das ist verständlich und erhält entsprechend mediale Unterstützung.

Auch die Nationaldemokratische Partei Deutschlands tritt für die Erhaltung deutschen Kulturgutes ein. Wer jedoch an dieser Stelle einen flammenden Aufruf zum bedingungslosen Kampf für die finanzielle Absicherung der Theater in Halle oder Dessau erwartet, der wird enttäuscht sein. Man kommt nicht umhin festzustellen, dass es mit der beabsichtigten Kürzung der Theaterförderung nun die Mitverursacher der Fehlentwicklungen in diesem Lande trifft. Oder hat man jemals davon gehört, dass Kunstschaffende an den Bühnen ihre Stimme gegen Kinderarmut oder Überfremdung erhoben haben? Globalisierungskritik und Proteste gegen die Zerstörung der Umwelt kommen stets im politisch korrekten Gewande linken Zeitgeists daher. Wer fundamentaleres sehen will, greift besser auf Schillers “Räuber” zurück!

Man darf auch nicht vergessen, dass ein Großteil der betroffenen Künstler stets bereit war und ist, die kulturelle Begleitmusik für die Politik des regierenden Parteienkartells zu liefern. Keine ausgegebene Parole – “Bunt statt Braun” lässt grüßen – kann so plump ersonnen sein, dass sie nicht ihren Resonanzboden findet und kulturelle Ausschmückung erfährt.

Der Rotstift, den Familien in den Kitas, Schulen und Vereinen schon lange zu spüren bekommen, setzt nun an anderer Stelle an und verursacht dort höchst unangenehme Schmerzen. So wie gewisse Personenkreise heuchlerisch die Aufnahme immer weiterer "Flüchtlinge" fordern, aber selbst nicht bereit sind, sie bei sich zu Hause aufzunehmen – genauso jammern diese Leute jetzt, wenn sie ihren finanziellen Beitrag für ihre ach so tolle "bunte Multi-Kulti-Welt" leisten dürfen.

Kurzum: Um den Niedergang von Kunst und Theater darf man in diesem Land ebenso trauern wie um die Schwächung des Bildungsniveaus in Deutschland, die sinkenden Geburtenzahlen oder den Werteverfall in unserer Gesellschaft. Es bleibt wenig Zeit zu bedauern, dass die Folgen dieser Missstände zunehmend auch die Verursacher treffen. Die Kürzungen bei den Theatern sind nur ein Anfang. Erinnert sei deshalb abschließend an die Worte Hoffmann von Fallersleben:


Deutsche Verzweiflung

Nicht Mord, noch Brand, noch Kerker,

Noch Standrecht obendrein,

Es muß noch kommen stärker,

Wenn's soll von Wirkung sein.

Zu Bettlern sollt ihr werden,

Verhungern allesamt.

Zu Mühen und Beschwerden

Verflucht sein und verdammt.

Euch soll das bißchen Leben

So gründlich sein verhaßt,

Daß ihr es weg wollt geben

Wie eine schwere Last.

Dann, dann vielleicht erwacht doch

In euch ein neuer Geist,

Ein Geist, der über Nacht noch

Euch hin zur Freiheit reißt!

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