NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

01.10.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

NPD und Freie Kräfte demonstrieren erfolgreich in Stendal

Von Michael Grunzel

Zug 1Seit mehr als einem Jahr machen die Bürger des kleinen Altmarkdorfes Insel mobil. Die Bewohner der heute zu Stendal gehörenden Ortschaft haben ein Problem mit zwei Nachbarn, die sie nicht in ihrer Nachbarschaft haben wollen. Obwohl von den beiden Männern immer noch eine Gefahr ausgehen soll, wurden sie auf Grund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes nach langer Haft in die Freiheit entlassen. Eher zufällig verschlug es sie in das Dorf im Norden Sachsen-Anhalts. Beide hatten in den achtziger Jahren mehrere Frauen vergewaltigt. “Ich habe Angst um meine Frau und um meine Kinder”, meint einer der Dorfbewohner, der am Sonnabend die Einladung der NPD nach Stendal angenommen hat und zur Demonstration nach Insel gekommen ist. Mit ihm haben sich zahlreiche weitere Inseler Bürger dem Protest angeschlossen. Dieser findet zwar seit über einem Jahr regelmäßig in Insel statt, im Sommer wurde dort jedoch eine Kundgebung der NPD verboten, weil an diesem Tage Sachsen-Anhalts Politprominenz den Platz beanspruchte. Nicht alle Abgeordneten, aber immerhin Abgeordnete aller im Landtag vertretenen Parteien wollten sich vor die Sexualverbrecher stellen und für ihre Interpretation von Freiheit, Toleranz und  Demokratie Front machen. 

Dieser Plan ging nicht auf. Kein “Insulaner” ließ sich auf Gespräche mit Politikern ein, von denen sie bis dato nur belogen und veralbert worden waren. Mehr Zuspruch hatte die am 29. September von den Freien Kameradschaften und der NPD organisierte Demonstration in Stendal. Rund 250 Teilnehmer - darunter etliche Bürgerinnen und Bürger aus der Altmarkmetropole und auch aus Insel - machten sich am Mittag auf einen knapp neun Kilometer langen Weg durch die Stadt. Trotz einiger Störaktionen aus dem linken, dem grünen, aber auch aus dem bürgerlichen Lager konnte der Marsch ohne größere Einschränkungen stattfinden und das Anliegen an zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Stendals herangetragen werden. Zum Schrecken der selbsternannten Demokraten sparten viele der Zuschauer nicht mit Beifall. Insbesondere die Reden des stellvertretenden NPD-Bundesvorsitzenden und Vorsitzenden der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, teilweise während der Demo von einem Lautsprecherwagen herunter gehalten, stießen immer wieder auf ungeteilte Zustimmung.Zug 2

Pastörs machte seinen Zuhörern klar, wo die Ursachen der Problematik liegen. Um Sexualstraftätern Einhalt zu gebieten braucht es einen starken Staat, und keine Kuschelpolitik gegenüber Verbrechern, die weder therapierbar, noch, wie im Falle der beiden in Insel wohnenden Straftäter, einsichtig sind. Für einen Blick über die deutschen Grenzen hinaus sorgte die aus Essex (GB) angereiste Bernadette Jagger. Die Medienbeauftragte der National Front (NF) aus Großbritannien machte klar, dass es auch in ihrer Heimat nicht besser aussieht und das mitunter wie vorsätzlich anmutenden Versagen der Politik nicht die Opfer, sondern immer noch die Täter in den Vordergrund stellt. Von dieser Erkenntnis waren die Demonstrationsgegner auch in Stendal weit entfernt. Selbst die Bundestagsabgeordnete der Linken, Katrin Kuhnert, nahm an einer der vergeblichen Sitzblockaden teil und wollte so den Aufmarsch verhindern. Dem MDR verkaufte Kuhnert ihr ordnungswidriges und möglicherweise strafbares Verhalten als “Zivilcourage”. 

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