NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

10.09.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Ärzte in Deutschland – erst kürzt man die Honorare und dann den Versicherten die Leistung

Mit Deutschland geht nicht nur wirtschaftlich bergab! Ein Bereich nach dem anderen wird in sein Schicksal gepresst. In diesem Fall ist das Gesundheitssystem an der Reihe. Geht es nach dem Willen der Krankenkassen, sollen die Honorare der niedergelassenen Ärzte beschnitten werden. Dazu berichtete der Spiegel am 26. August: “Krankenkassen und Ärzte streiten ums Honorar. Die Forderung der Kassen, die Vergütung der Mediziner um sieben Prozent zu kürzen, hat die zehn größten Ärzteverbände alarmiert. Die Pläne seien "rechtswidrig". Sollten sie beschlossen werden, werde gestreikt - und zwar direkt ab September.”

Derzeit arbeiten Mediziner in Deutschland ohnehin schon an ihren Grenzen. So werden etliche Leistungen durch die Krankenkassen nicht mehr gedeckt. Übersteigen beispielsweise Krankenbesuche in einem Quartal ein bestimmtes Maß, werden Kosten für Behandlungen, welche über dieses Maß hinausgehen, von den Krankenkassen nicht mehr übernommen. Der Arzt soll Behandlungen hier praktisch zu seinen Lasten vornehmen. Das führt dann oftmals dazu, dass Patienten monatelange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, abgewiesen werden oder gar nicht mehr in die Behandlungslisten von Ärzten aufgenommen werden. Die Idiotie dieser Praxis ist, dass diejenigen, die Leistung erbringen –nämlich die Ärzte- beschnitten werden, während die vollkommen überflüssigen Wasserköpfe in den Krankenkassen Beiträge förmlich verbrennen. Es gibt derzeit ca. 150 gesetzliche Krankenkassen in Deutschland, von denen jede über ihre eigene Verwaltungsstruktur mit den dazugehörigen Vorständen verfügt. Insbesondere letztere kassieren fürstliche Gehälter, welche in Bereiche bis zu 500.000 Euro pro Jahr reichen. An diesen Stellen sollte ein Einsparpotential gesucht werden. Denn 150 Krankenkassen braucht in Deutschland kein Mensch! Eine Kasse mit einer Flächendeckenden Struktur wäre vollkommen ausreichend! Doch womit sollten dann die armen Vorstände ihre Brötchen verdienen, wenn sich ihre oftmals zugeschanzten Posten in Luft auslösen würden?

Uns von der NPD sind Fragen um die Zukunft von überflüssigen Vorständen egal! Uns interessieren die Sorgen und Nöte der breiten Bevölkerung. Deshalb plädieren wir für die Auflösung aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen in Deutschland und der Schaffung einer einzigen Krankenversicherung, in der sich alle Bevölkerungsschichten wieder finden. Das schafft mehr Gerechtigkeit zwischen besser und schlechter Verdienenden bzw. verschlankt die Verwaltungskosten. Mit dem so erzielten Einsparpotential könnten diejenigen besser entlohnt werden, welche die eigentliche Arbeit im Gesundheitswesen leisten, nämlich Ärzten und Krankenschwestern in den Praxen und Krankenhäusern!

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