NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

06.07.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Widerstand gegen Volksverräter ist deutsche Bürgerpflicht (GG Art. 20 Abs. 4)

Von Thomas Grey

Das von den etablierten Volksverrätern viel zitierte und gelobte Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland weist in seinem Artikel 20 folgendes aus: Absatz 1: Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat..... Absatz 4: Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Dazu veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in dieser Woche einen von 160 Wirtschaftsprofessoren publizierten offenen Brief, welcher die Bevölkerung und die Politik dazu aufruft, die jüngsten Beschlüsse des Eurogipfels nicht länger mitzutragen. Angela Merkel sei zu Entscheidungen gezwungen worden, die am Ende nicht zu einer Rettung des Euro führten. So heißt es konkret in dem Aufruf: “Wir ... sehen den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge”. Deutschland und die soliden Länder würden erpresst, ihre Haftungssummen immer weiter auszudehnen. 

Weiter heißt es: “Streit und Zwietracht mit den Nachbarn sind dann vorprogrammiert. Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet”, warnen die Ökonomen. Es werde nicht der Euro, sondern die Gläubiger der maroden Banken gerettet. Wenn die Banken ihre Schulden nicht zurückzahlen könnten, sollten nicht die Steuerzahler die Lasten tragen, sondern die Gläubiger der Banken, also etwa die Investoren, die Anleihen der Banken gezeichnet haben. “Denn nur sie verfügen über das notwendige Vermögen und sind das Investitionsrisiko eingegangen.” so die Ökonomen.

Angesichts dieser Zeilen sollte sich jeder Deutscher fragen, ob er hier grad ein Deja Vu erlebt? Das, was die NPD von Anfang an gefordert hat, nämlich das Deutschland nicht für Pleitestaaten und Pleitebanken einzustehen hat, das fordern jetzt auf einmal hochdotiert Wirtschaftsexperten. Wiederholen sich diese Forderungen nun, weil die NPD wirtschaftlich so kompetent ist? Oder plagt diesen abgehobenen Personenkreis langsam ein Angstgefühl, dass sie sich eines Tages vor einem Gericht dafür verantworten müssen, weil sie dem Treiben dieser Volksverräter in den Parlamenten nicht Einhalt geboten haben? 

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Allerdings dürfte dieser Professoren-Aufruf etwas zu spät kommen, da der Bundestag bereits das Gesetz zum ESM durchgewunken hat und Bundespräsident Gauck mit seiner Unterschrift nur noch auf die Entscheidung der Verfassungsrichter aus Karlsruhe wartet. Die Masse der Bürger, die einerseits aus Desinteresse und andererseits aus Feigheit nichts gegen dieses Regierungsverbrechen unternehmen, wird sich hoffentlich eines Tages daran erinnern, welche Partei in Deutschland massiv gegen den Euro und gegen die Abgabe unserer nationalen Souveränität gekämpft hat. Bis dahin bleibt den Menschen zwischen Nord- und Bodensee leider nichts weiter übrig, als diesem fast unvorstellbaren  Aderlass unserer deutschen Heimat zuzuschauen.

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