NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

30.05.2012

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Wird Sachsen-Anhalt demnächst noch mehr Schulversager produzieren?

Die Schulen in Sachsen-Anhalt stehen vor dem Wandel. Mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sollen nun auch hierzulande Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (also geistig und körperlich Behinderte) gemeinsam mit allen anderen Schülern in den allgemeinen Schulen lernen. Sachsen-Anhalt kommt damit einer Selbstverpflichtung Deutschlands nach, ein UN-Abkommen von 2006 umzusetzen. Darin verpflichten sich die Unterzeichner, ein inklusives Schulsystem einzurichten. Während lange Zeit das Schlagwort “Integration” lautete, finden nun linke Bildungspolitiker das Heil der Schüler in der Inklusion. Bei einer Integration wird die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in die bestehende Gesellschaft angestrebt. Bei einer Inklusion will man die Veränderung bestehender Strukturen und Auffassungen dahingehend, dass die Unterschiedlichkeit der Menschen zur Normalität wird. 

Demnächst werden also z.B. lern- und geistig behinderte Grundschüler nicht mehr auf Förderschulen geschickt, sondern gemeinsam mit normal begabten Schülern unterrichtet. Vorteile werden seitens der Verantwortlichen proklamiert, z.B. würde für Förderschüler der mitunter sehr lange Fahrweg zur Förderschule entfallen. Auch Schulen, deren Fortbestand aufgrund zu geringer Schülerzahlen fraglich ist, sehen hier ihre Chance. Zur Zeit werden rund zehn Prozent der Unterrichtsstunden an Schulen in Sachsen-Anhalt nicht planmäßig erteilt. Die Klassengröße an Grundschulen beträgt bis zu 28 Schüler. Vor diesem Hintergrund fragen sich nicht nur Bildungsexperten und Lehrer, sondern auch Eltern besorgt, ob eine »Schule für alle« überhaupt funktionsfähig sein könne. Werden die Kinder mit Behinderung im Gemeinsamen Unterricht nicht überfordert, während gleichzeitig die Kinder ohne Behinderung zu kurz kommen? Werden demnächst alle 119 Förderschulen im Land Sachsen-Anhalt schließen müssen? Das wäre für das Land eine enorme Kostenersparnis, denn der jährliche Schülerkostensatz für einen geistig behinderte Förderschüler liegt mit ca. 22.000 𱲸 um etliches höher als für einen Grundschüler, wo der Satz bei nur rund 4000 Euro liegt. Nach Auffassung der NPD handelt es sich bei der Inklusion an Schulen lediglich um ein Sparprogramm linker Bildungspolitiker. Auch aus diesem Grund lehnt die NPD die Inklusion an Schulen ab.

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