NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

28.05.2012

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Wer muss vor wem geschützt werden?

Magdeburg/Schneidlingen (pw).Vor rund einem Jahre wurde bekannt, dass zwei Sexualstraftäter in dem kleinen beschaulichen Altmarkdorf Insel “angesiedelt” wurden. Selbst der zuständige Bürgermeister war völlig überrascht, als er vor diese vollendete Tatsache gestellt wurde. Schnell sprach es sich in der ortsansässigen Bevölkerung herum, dass die beiden aus Baden-Württemberg stammenden Verbrecher einschließlich der Sicherungsverwahrung jeweils rund 20 Jahre hinter Gittern verbracht hatten. Aus Sorge und Angst um die Sicherheit der eigenen Frauen und Töchter formierte sich in Insel schnell erheblicher Widerstand und die ortsansässige Menschen versuchten der Öffentlichkeit und der Politik klar zu machen, dass die beiden Schwerkriminellen in Insel nicht geduldet werden würden. Hauptgrund für diesen Kampf der Inseler gegen die beiden Mehrfachvergewaltiger war auch der Umstand, dass diese nicht etwa auf Grund einer positiven Prognose aus der Sicherungsverwahrung entlassen wurden, sondern einzig und allein auf Grund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte - oder vielleicht sollte man besser sagen: für Täterrechte.

Wie nicht anders zu erwarten, hat die Landesregierung von Sachsen-Anhalt die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger in Insel ignoriert. Erst, als sich nach einiger Zeit eine Gruppe von freien Nationalisten aus der Altmark und Vertreter der NPD den Protesten anschlossen, wurde die Politik aufmerksam. Es kam, was kommen musste. Von  heute auf morgen wurden die Vorgänge in Insel hochgespielt. Die Meinung der Vertreter der etablierten Versagerparteien war einhellig:

1. Straftäter, die ihre Strafe verbüßt haben, besitzen des Recht auf einen Neuanfang

2. Wir müssen die Bürger auf unseren Weg in eine offene Gesellschaft mitnehmen

3. Wir dürfen den Rechten nicht das Feld überlassen und nicht dulden, dass sie diesen Umstand für ihre Zwecke benutzen

zu 1.

Diese Sexualstraftäter hatten nach mehrmaliger Freilassung die Möglichkeit, wieder ein geordnetes Leben zu führen, dies haben sie nicht genutzt, sondern sie wurden immer wieder rückfällig, wodurch es letztendlich auch zu hohen Strafen und der Sicherheitsverwahrung kam

zu 2.

Wer bestimmt denn, dass alle Bürger diese offene Gesellschaft, die sich in zunehmender Überfremdung, Korruption und Bevormundung äußert, freiwillig ertragen müssen?

zu 3.

Weder die freien Nationalisten noch die NPD missbrauchen diese Problem, sondern sie versuchen, dieses Problem gemeinsam mit den Bürgern zu lösen

Fakt ist, dass die Bewohner, bis auf wenige Ausnahmen, gemerkt haben, dass sowohl die freien Nationalisten aus der Altmark und auch die Kameraden der NPD auf ihrer Seite stehen, und dass ohne unser Mitwirken keine Bewegung in dieses Possenspiel gekommen wäre. Zwischenzeitlich wollte sich die sachsen-anhaltische Justizministerin Angela Kolb (CDU) in die Angelegenheit eingeschalten. Als sie jedoch die Demonstrationsteilnehmer, mehrheitlich waren es Bürgerinnen und Bürger aus dem betroffenen Ort Insel, als Mob beleidigte, war die Politikerin dort jedoch nicht mehr erwünscht. Bei ihrem Letzten Auftritt verkündete sie, dass einer der Straftäter das Dorf verlassen würde (was vor wenigen Tagen auch geschehen ist). Wenn die Rechten wieder nach Insel kommen sollten, so Kolb weiter, würde sie die Bürger vor ihnen beschützen. Darauf bekam sie von den Bürgern als Antwort, dass man keinen Schutz vor den “Rechten” brauche, da diese sich immer korrekt verhalten haben und solidarisch an der Seite der Inseler Einwohner standen, als es dringend nötig war.

Nun muss man sich natürlich die Frage stellen, wer in diesem Land vor wem geschützt werden muss. Muss man die Bürger vor einer nationalen Opposition schützen, weil sie die Sorgen und Nöte der Menschen rechtzeitig erkennt, mehr Bürgerbeteiligung in der Gesellschaft fordert und für mehr Ordnung und Sicherheit auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens eintritt? Oder weil sie der Meinung ist, dass deutsche Politiker sich zuerst um die Belange der Menschen zu kümmern haben, die keine Frauen oder Kinder vergewaltigen?

Nein, vor der nationalen Opposition muss das Volk nicht geschützt werden. Wenn sich jemand schützen muss, dann werden es eines Tages vielleicht Politiker vom Stile einer Frau Kolb sein.  Vielleicht muss sich ja Frau Kolb eines Tages für ihr Versagen verantworten oder für die Lüge, denn auch sie sagte einst: “Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.” Es sind vielleicht nicht genau die Worte, die auch Angela Kolb einst schwor, aber auch ihren konkreten Amtseid hat die Ministerin längst ad absurdum geführt. Das Dörfchen Insel zeigt es klar und deutlich!

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