NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

17.05.2012

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Wem nützen dumme Schulabgänger?

Magdeburg (bf). Wie man in diesen Tagen bekannt wurde, hat das sachsen-anhaltische Kultusministerium beschlossen, die Anforderungen für die Erteilung guter Noten weiter zu senken. Dazu muß man wissen, daß Sachsen-Anhalt das Bundesland ist, welches prozentual gesehen deutschlandweit die meisten Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf hat und in dem die Schulabbrecherquote mit 10,4% auch überproportional hoch ist. Immer mehr Unternehmen klagen über die hohe Anzahl nicht ausbildungsfähiger Schulabgänger, ein daraus resultierender Fachkräftemangel wird prognostiziert. Doch statt die Voraussetzungen für eine gute Bildung zu schaffen, wählt das Kultusministerium den einfachsten Weg: Die Anforderungen werden herabgesetzt. 

Nach Ansicht der NPD gibt es viele Möglichkeiten die Schulergebnisse unserer Kinder zu verbessern, z.B. indem die Anzahl der Ausfallstunden verringert wird, indem die Klassengrößen verringert werden, die Anfahrtswege für Schüler zur Schule verringert werden, indem Schüler nicht nur gefördert sondern auch gefordert werden, indem Lehrpläne entrümpelt werden, die Liste der möglichen Maßnahmen ließe sich ins Unendliche fortsetzen. Ab kommendem Schuljahr sollen nun die Anforderungen gesenkt werden und weiterhin will das für die Bildung “verantwortliche” Ressort mehr Wert auf “kompetenzorientiertes” Lernen legen. Was sich hinter der Floskel  “kompetenzorientiertes Lernen” verbirgt, erläutert das Kultusministerium nicht. Die Frage ist doch, welche Kompetenzen erworben werden sollen. Was für Kompetenzen werden unsere Kinder wohl entwickeln, wenn sie lernen, auch ohne große Anstrengungen gute Noten erreichen zu können?  Wie werden sie im späteren Berufsleben zurechtkommen? Die NPD fordert deshalb: Im Sinne einer Vergleichbarkeit der Schulen und Schüler muß es ein bundesweit einheitliches Benotungssystem geben. Das Absenken von Leistungsstandards an Schulen nützt auf Dauer weder dem Schüler noch der Gesellschaft und ist deshalb abzulehnen.

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