NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

01.05.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Der Panzergraben wird flacher - Ein Kommentar von Michael Grunzel

“Ob die anderen Völker in Wohlstand leben oder ob sie verrecken vor Hunger, das interessiert mich nur soweit, als wir sie als Sklaven für unsere Kultur brauchen, anders interessiert mich das nicht. Ob bei dem Bau eines Panzergrabens zehntausend russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich nur insoweit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird.” Dieser Auszug aus einer in Ton und Schrift erhalten gebliebenen Rede Heinrich Himmlers, gehalten am 4. Oktober 1943 vor knapp 100 hochrangigen Vertretern der SS anlässlich einer Tagung im Posener Rathaus, gilt der modernen Geschichtswissenschaft als eines der wichtigsten Beispiele für die Menschenverachtung, die das NS-Regime anderen Völkern entgegenbrachte. Die heutigen Politiker nutzen für ihre Ziele gern weniger klare und unmissverständliche Worte.

Was würde man auch davon halten, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem ihrer regelmäßig erscheinenden Podcasts sagen würde: “Ob die anderen Völker über eine ausreichende medizinische Versorgung verfügen oder an Krankheiten verrecken, das interessiert mich nur soweit, als wir ihre Ärzte als billige Lückenfüller für das marode deutsche Gesundheitssystem brauchen?” Oder: “Es ist mir egal, ob in Afrika zehntausend Neger beim Durchschwimmen der Flüsse von Krokodilen gefressen werden, solange wir die Brückenbauingenieure der dortigen Völker in unserem Land als Lohndrücker mißbrauchen können.” Natürlich würden weder Merkel noch ihre Regierungsmarionetten derart drastische Worte in den Mund nehmen. Ihre Äußerungen unterscheiden sich selbstverständlich grundlegend von denen Heinrich Himmlers, doch tun es auch ihre Taten? Zumindest im Ergebnis ist die moderne Methode, also die Schaffung gewisser Anreize, genauso verwerflich und menschenverachtend wie die historische, nämlich der unmittelbare Zwang. 

Wer gibt eigentlich Merkel und Konsorten das Recht offenbar zu glauben, in Pakistan bräuchte man keine Ärzte, in Angola keine Brückenbauingenieure und in Kolumbien keine Experten für Pflanzenzucht? Die deutsche Geschichte im Allgemeinen, oder gar Heinrich Himmler im Besonderen? Mit dem Herunterschrauben der finanziellen Eintrittshürden für ausländische Fachkräfte und Spezialisten in den deutschen Arbeitsmarkt legt die Bundesregierung jedenfalls eine völlig neue Qualität der Verachtung gegenüber anderen Völkern an den Tag. Die wichtigste Frage ist jedoch die nach dem fehlenden Aufschrei der Gutmenschenmafia, die diese moderne Form der “Fremdarbeiterverschleppung” völlig ungerührt akzeptiert. Und am Ende sollte sich natürlich jeder einmal fragen, was eigentlich Heinrich Himmler dazu sagen würde. 

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