NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

25.03.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Neues von Opel (Made in USA) - Ausplündern und abschaffen

Dieser Tage schleicht bei den Beschäftigten des deutschen Autobauers Opel wieder das Gespenst namens Firmenpleite durch die Reihen. Dabei klingt es völlig absurd, wenn man sich einmal genau anschaut, wo eigentlich die “Probleme” liegen sollen. Offiziell behauptet der derzeitige US-amerikanische Mutterkonzern  General Motors (GM), dass Opel zu wenig Autos verkauft. Auf den ersten Blick mag das auch stimmen? Aber wie so oft, wird der Öffentlichkeit nur die halbe Wahrheit übermittelt bzw. werden die Tatsachen verdreht. Fakt ist tatsächlich, dass Opel in Europa heute weniger Autos verkauft als vor Jahren oder Jahrzehnten. Mit diesem Problem haben jedoch alle Automarken zu kämpfen. Aus diesem Grund hatte beispielsweise der japanische Autobauer Mitsubishi Anfang des Jahres seine Produktion in Europa eingestellt und sich vom europäischen Markt zurückgezogen. Nach Ansichten der Japaner liegt die Zukunft des Fahrzeugmarktes in Asien, speziell in China.

Nun könnte man meinen, dass es kein Problem sein sollte, wenn Opel auch seine Absatzmärkte auf Asien erweitert. Doch genau hier liegt der Hase im Pfeffer begraben. GM erlaubt nämlich seiner Tochterfirma Opel nicht, seine Produkte in China und Umgebung anzubieten. Opel ist also per “Gesetz” dazu verdammt worden, mit stumpfen Waffen zu kämpfen. So titelt dann auch der Spiegel am 23. März: “So ruiniert man ein Traditionsunternehmen”. Laut Spiegel hat GM grade zwei Milliarden Dollar dafür zurückgelegt, Sozialpläne für die Schließung von Werken in Deutschland und England zu finanzieren. Hierdurch würden insgesamt 5.300 Stellen wegfallen. Das Kalkül der Amerikaner ist dabei klar. Einerseits schafft man sich eine Konkurrenz vom Hals, da der amerikanische Schrott im Vergleich zu den deutschen Produkten wertlos ist. Andererseits spekuliert man erneut auf staatliche Fördergelder der betreffenden Länder, denn schon 2009 hatte GM bereits 1,8 Milliarden EUR vom deutschen Steuerzahler für die Erhaltung deutscher Standorte erhalten. 

Und auch Australien zahlt momentan 219 Millionen Euro für eine GM-Garantie, Werksstandorte zu erhalten. An diesen Beispielen sieht man, wie völlig krank und stümperhaft die etablierte Politik aus Angst bei der kommenden Wahl Stimmvieh zu verlieren mit den ihr anvertrauten Geldern umgeht. Doch auf lange Sicht wird diesen korrupten Gesellen auch diese Maßnahme nicht helfen! Unterdessen agieren die USA in bekannter Cowboymanier und erheben beispielsweise auf chinesische Solarzellen Strafzölle. Liberalismus darf eben auch hier nur soweit gelebt werden, wie es dem selbsternannten Weltpolizisten hilfreich ist. Eines hat Amerika jedoch dem Rest der Welt voraus! Im Land der “Unbegrenzten Möglichkeiten” ist es kein Tabu, zum Nutzen der heimischen Wirtschaft, Zollschranken zu installieren, während in Deutschland grade durch den Wegfall der Grenzen die Endphase des Ausverkaufs begonnen hat.

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