NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

06.03.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Netanjahu bei Obama – Israel diktiert den USA den Krieg gegen den Iran

Gestern konnte die Welt eindrucksvoll erleben, wer wirklich das Sagen über die angeblich größte und modernste Militärmaschinerie unserer Welt hat. Bei einem Krisentreffen in den USA zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Binyamin Netanjahu und US-Präsident Barack Hussein Obama wurde deutlich, dass die USA nur eine Statistenrolle innehaben, wenn es tatsächlich drauf ankommt. Kannte man aus der Vergangenheit einen stets gut aufgelegten Obama, der nie um einen flotten Spruch verlegen war, sah man gestern einen Präsidenten, der herumstammelte, dem die Worte fehlten, der sehr langsam sprach und der ganz offensichtlich extrem unter der Angst litt, die falschen Formulierungen zu wählen. Während der “Friedensnobelpreisträger” Obama wenigstens zum Schein noch von Verhandlungen mit dem Iran heuchelte, war der Israeli an Deutlichkeit nicht zu übertreffen.

Geht es nach den Willen der Juden, dann würde ein offizieller militärischer Angriff gegen den Iran besser heute als morgen stattfinden. Im Nahen Osten hat der Kampf inoffiziell jedoch schon längst begonnen. So wurden in den letzten Monaten iranische Wissenschaftler ermordet, militärische Ziele in die Luft gejagt und das Land mit unbemannten Drohnen ausspioniert. Da all diese Maßnahmen und die auferlegten Wirtschaftssanktionen keinerlei Wirkung zeigten, drängen die Israelis die USA und die NATO-Staaten nun zu einem Erstschlag gegen den Iran. Sollten die Systemmarionetten der Israellobby diesem Begehren nachgeben, könnte es zum ersten großen Stellvertreterkrieg seid dem Wiedererstarken Russlands und der Auferstehung Chinas kommen. Beide Staaten stehen derzeit auf iranischer Seite und haben ihre Militäretats enorm aufgestockt. So kommen die Ängste Obamas gegen einen Erstschlag nicht von ungefähr, verfügt der Iran doch über die modernsten russischen Flugabwehrraketen vom Typ S300 und S500. Diese Systeme gelten als Beispiele für die erfolgreiche Neutralisierung der amerikanische Tarnkappentechnik.

Militärexperten haben ausgerechnet, dass Amerikaner und Israelis bis zu 25 Prozent ihrer Luftwaffe bei der ersten Angriffswelle auf den Iran verlieren würden. Angesichts dieses Szenarios sind natürlich auch die Cowboys aus Übersee beeindruckt, stellt der Iran somit einen anderen Gegner dar, als die - auch militärisch - enorm unterentwickelten Staaten Afghanistan, Irak oder Libyen. Der Judenstaat hat da bedeutend weniger Bedenken. Wenn Israel in Gefahr ist, muss auch die Bedrohung durch einen neuen Weltkrieg gerechtfertigt sein. Beispielsweise titelte heute das Nachrichtenmagazin “Focus”: “Iran-Konflikt: Israel will nicht mehr lange warten” und zitierte Netanjahu: “Wenn es um das Überleben Israels geht, müssen wir stets Herr unseres Schicksals bleiben”. Dabei sicherte Obama zu, die: “USA werden Israel immer den Rücken freihalten”. 

Mit diesen Formulierungen dürfte feststehen, dass die Würfel für die Zukunft des Iran gefallen sind. Bleibt abzuwarten, wie Obama den Amerikanern einen neuen Krieg schmackhaft machen will? Denn wie der überwiegende Teil der Weltbevölkerung, so sind auch die friedliebenden einfachen amerikanischen Menschen kriegsmüde. Sie sehen keinen Sinn mehr darin, ihre Söhne für eine kleine Gruppe Superreicher in den Tod zu schicken und lehnen einen Iraneinsatz derzeit ab. Auch in Deutschland ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen einen Einsatz deutscher Soldaten für israelische Interessen. Wir werden sehen, ob die USA zur Motivation der Bevölkerungen ein neuerliches Pearl-Harbor inszenieren wird? Jeder Deutsche sollte die Geschehnisse ganz genau beobachten und sich nicht von den Theaterstücken der imperialistischen Israellobby blenden lassen!

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