NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

01.03.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Erneut 529,5 Milliarden Euro für marode Banken aus Steuergeldern

Der Wirtschaftsjournalist Michael Mross, der vielen aus Interviews des Senders N-TV oder als Buchautor bekannt ist, titelte am 29. Februar empört auf seiner Internetplattform: “EZB veruntreut über 1 Billion Euro”. Mross kritisiert die wahnsinnige Entscheidung der EZB, nach ihrer 490 Milliarden Euro Geldspritze vom Dezember letzten Jahres, nun erneut unvorstellbare 529,5 Milliarden Euro in den Bankenapparat zu pumpen. Nach seinen Recherchen sind von dieser Maßnahme insgesamt ca. 800 Banken in ganz Europa betroffen, vorrangig jedoch spanische und italienische Geldinstitute. Mross prangert die öffentlichen Medien an, die das Thema fast völlig ignorieren. Dabei sind die Maßnahmen er EZB von höchster Brisanz, führen sie doch unweigerlich in die finanzielle Katastrophe, da die Märkte ohnehin schon viel zu sehr mit Geld geflutet sind. Die EZB erhofft sich mit dieser Maßnahme, dass die Privatbanken mit dem Geld marode Staatsanleihen von Pleitestaaten aufkaufen würden.

Doch die denken gar nicht daran. Stattdessen werden die Mittel, wie bei den vorangegangenen Stützungsmaßnahmen, mit großer Sicherheit wieder dafür verwendet, munter weiter an den Börsen zu zocken. Geht die Sache schief, haftet ja nur der Steuerzahler. Und natürlich vorrangig die Deutschen. Die NPD fordert den Schluss dieses Wahnsinns! Niemand braucht private Banken mit überdimensional bezahlten Wasserköpfen! Wenn private Banken Pleite gehen, dann trifft es in der Regel nur sehr vermögende Bürger, die etwas zu gierig waren. Diese ungeheuren Geldbeträge sind dagegen besser in der Realwirtschaft aufgehoben, wo sie Wirtschaftswachstum und damit Arbeitsplätze schaffen. Man sollte sich nicht länger von der These täuschen lassen, dass hier das Vermögen oder  die Spareinlagen “kleiner Leute” gerettet werden soll. 

Das Gegenteil ist der Fall. Am Ende gehen Fonds und Lebensversicherungen bankrott und mit ihnen die mühsam über Jahre angesparten Beiträge und verdienten Ansprüche. Kein Sicherheitsmechanismus in Deutschland könnte so ein Desaster auffangen. Man muss schon ein schlechter Rechner sein, wenn man nicht von selbst darauf stößt, dass man mit 25 Milliarden Einlagensicherungsfond schwerlich 4.000 Milliarden an Spareinlagen absichern kann. Es sei den, Bundeskanzlerin Merkel hat inzwischen die Fähigkeit entwickelt, Stroh zu Gold zu spinnen? Aber wahrscheinlich bekommen Deutschland und Europa auch diese Geschichte noch irgendwann aufgetischt!

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