NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

30.01.2012

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Halberstadt: Neuer feiger Anschlag von Rotmord

Halberstadt (migru).Die Übergriffe des linken Pöbels auf staatliche und private Einrichtungen in Sachsen-Anhalt gehen weiter: In der Nacht zum Sonnabend (28. Januar 2012) traf es die Kanzlei eines Rechtsanwaltes in Halberstadt. Gegen zwei Uhr nachts verschafften sich bislang lediglich namentlich unbekannte Täter Zugang zu den Geschäftsräumen des Anwalts, um diese zu verwüsten und zu verschmutzen. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Nach eigenem Bekunden wollte die dem linksextremistischen Spektrum entstammenden Verbrecher mit der Tat den Jahrestag die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz feiern. Zu entnehmen ist dieses Täterbekenntnis der linkskriminellen Website "Indymedia". Auf der Seite der steuergeldfinanzierten Initiative "Mut gegen rechte Gewalt" (!) wurde im Vorfeld zu der Tat aufgerufen. Der betroffenen Anwalt hatte in der Vergangenheit - regelmäßig erfolgreich - Bürger verteidigt, die wegen angeblicher Meinungs- oder sogenannter Propagandadelikte vor Gericht gezerrt worden waren.

Aufsehen erregte er beispielsweise - gemeinsam mit einem Dessauer Kollegen - durch die im sechsten Rechtszug erreichte Verfahrenseinstellung vor dem sachsen-anhaltischen Oberlandesgericht in einem an den Haaren herbei gezogenen "Volksverhetzungsprozess" gegen den Magdeburger NPD-Stadtrat Matthias Gärtner und den Pressesprecher des Landesverbandes der Sachsen-Anhalt-NPD, Michael Grunzel.

Auch in anderen Fällen konnte der Anwalt - der sich selber als Kämpfer für die Durchsetzung der in diesem Lande geltenden Gesetze ohne Ansehen der Person sieht, Zitat: "Auch national eingestellte Menschen haben vor Gericht Anspruch auf einen juristischen Beistand" - beachtliche Erfolge, beispielsweise gegen Willkürentscheidungen staatlicher Behörden, erzielen.

Der Vollständigkeit halber veröffentlichen wir hier den vollen Wortlaut des Bekennerschreibens und auch des Aufrufes der linkskriminellen Mordbestien. Den abenteuerlichen Umgang der Verfasser beider Texte mit selbst einfachsten  Grundregeln der deutschen Orthografie, Grammatik und Interpunktion sowie die daraus resultierende schwere Lesbarkeit einzelner Passagen bitten wir freundlichst zu entschuldigen. 

Der Aufruf:

"Die "Freien Nazionalisten Saltzland" in Aschersleben (Sachen-Anhalt) unter dem Motto "Volkstot stoppen" demonstrieren. Die Organisatoren um F...., T.... und T.... werden dabei von den Halberstädter Rechtsanwalt K...., welcher schon des Öfteren Neonazis Rechtsbeistant leistete unterstützt. Die fehlende kompetenz macht sich schon auf der Mobilisierungsseite bemerkbar. Von anderen Neonazi-Websites zusammenkopierte Texte, wie beispielsweise der Aufruf, sowie grammatikalische Gemetzel an anderen Stellen, lassen die Seite nicht gerade seriös erscheinen. In rechten Online-Foren ernten F... und Co. hauptsächlich Kritik von anderen Kameraden, welche ihnen sogar teilweise raten, die demonstration abzusagen und sich Unterstützung von erfahreneren neonazis zu holen. Es ist nicht das erste mal, dass auch der Halberstädter "NPD-Ortsbereichvorsitzende" T.... an der organisation einer Demonstration beteiligt ist. Schon im Jahr 2010 meldete er für den 17. Juli eine Demo an, welche er dann jedoch vorher wider absagte. Ein weiterer Mitorganisator ist T....aus Aschersleben, dessen Vorstrafenliste fast länger als das ascherslebener Telefonbuch ist. Er fiel unter anderem mehrmals wegen des Verwentens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Landfriedensbruch, mehrfacher Sachbeschedigung (z.B. Scheibe von Büro eines Linke-Abgeordneden eingeworfen) und gefährlicher Körperverletzung auf. Es ist recht wahrscheinlich, dass sich nicht besonders viele Nazis auf den Weg nach Aschersleben machen. Der Nazitreffpunkt soll um 11:00 Uhr in der Oststraße in Aschersleben sein, welche sich in Bahnhofsnähe befindet. Für Antifaschist_innen bietet der Aufmarsch wahrscheinlich die Möglichkeit, durch direkte Aktionen aktiv zu werden und vieleicht einige von den nazischweinen tot zu schlagen. auch der halberstätter nazianwalt k.... sollte bald mahl einen Besuch erhalten."

Das Bekennerschreiben:

"[Halberstadt] Militannte Konsequenzen für Nazianwalt

Verfasst von: land cruiser. Verfasst am: 28.01.2012 - 06:42. Geschehen am: Freitag, 27. Januar 2012. 

Wir haben in der Nacht von Freitag den 27.01.2012 auf Samstag den 28.01.2012 das Büro des im Ostharz ansäsigen Nazianwaltes K.... angegriffen. Es wurde eine Botschaft ("Nazibastart") an der Faßade hinterlassen, die Scheiben wurden zerstört und der komplete Innenraum wurde mit Bitumen beglückt, sodass sich Herr K.... nun über einen großen Sachschaden freuen darf. Wir begründen diese tat folgendermaßen:

K... ist derzeit Liblinganwalt der regionalen Nazizene. Auch namhafte und bekannte Nazikader wie den NPD-Pressesprecher M.... verteidigte er bereits in einem Prozess, indem auch M.... (damaliger Rechtsanwalt: I.....) verwickelt war. Er beriet und unterstüzte die Organisatoren, T....; F.... und T...., im Koperationsgespräch im Vorfeld, der heute stadtfindenen Nazidemonstration in Aschersleben. Er ist in seiner Funktion als Rechtsanwalt für die regionale und überregionale Naziszene somit nicht unwichtig. Desweiteren soll er auch unregelmäßig faschistische Infoveranstalltungen besuchen. Mit dem militanten Angriff auf das Büro des Nazianwaltes begehen und gedenken wir außerdem auf unsere ganz eigene Art und Weise den Tag, an dem vor 67 Jahren das Vernichtungsager Auschwiz-Birkennau befreit wurde. Denn wir reden nicht mit Fachisten und deren Hintermännern wie beispielsweise K...., sondern greifen sie und ihre Objekte militannt an: die einzige sprache, die die verstehen. K.... blickt nun auf die Quittung für seine Nähe zum Faschistischen gedankengut. Schade nur, dass wir das nazischwein nicht selbst erwiescht haben, um es gleich mit umlegen zu können!

So ist diese Aktion eine Kampfansage an jene, die Faschisten und menschenverachtende ideologien im Hintergund unterstützen, aber bisher nie im Fokus antifaschistischer Aktivitäten standen.  Überall und auch im Ostharz wird der politische Gegner von Rechtsaußen beobachtet und kann, je nach Relewanz und aktivismus, mit antifaschistischen Konsequenzen rechnen: eine Notwendigkeit! Wir stellen uns auf die Seite derer, die im Weltbild der Faschisten keine Existenzberechtigung haben. Wir sehen Nazis, die unsere Freund_innen und Genoss_innen weltweit angreifen und töten; wir sehen Faschisten der "NSU", die mithilfe der ratten vom Verfassungsschutz zahlreiche Menschen unbehelligt ermordeten; wir sehen Nazis in Tschechien, die wieder gewalttätig gegen Sinti und Roma vorgehen; wir sehen rassistische Ausgrenzung, Hetze und Abschiebung in jedem Nationalstaat; wir sehen Nazis und Bürger in Dessau, die wieder "Deutschland den Deutschen - Ausländer raus" rufen und wir sehen die Bullenschweine als Teil eines faschistoiden Systems, die töten, schlagen und schikanieren.

Gründe genug, um linksradikal und militant zu intervenieren, überall wo es möglich und nötig ist. Eine befreite, klassenlose und solidarische Gesellschaft ist das Ziel! ein Paar tote MEnschen spilen dabei keine Rolle. An dieser Stelle auch viele Grüße an alle anderen Neonazis und deren Helfern im Harzkreis und überall: Wir kriegen euch alle und das Ziel ist, euch nazischweine und alle bullenschweine umzubringen!!"

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