NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

30.12.2011

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Erwischt! - Ein Kommentar von Michael Grunzel

Pünktlich zum Jahresende beginnt eines der Lügengebäude der schwarz-blassgelben Bundesregierung zu wanken. Wie jetzt bekannt wurde, schönt die Bundesagentur für Arbeit seit längerem die Arbeitslosenzahlen und damit die regelmäßig veröffentlichte Statistik. Unabhängige Beobachter zweifeln schon seit Langem an den monatlich bekannt gegebenen Zahlen - was weiter nicht verwunderlich ist, denn ausgerechnet in Zeiten “einer der schwersten Krisen”, die Deutschland nach den Verlautbarungen der politischen Versagerprominenz (fast) aller Lager derzeit erlebt, purzeln die Arbeitslosenzahlen munter nach unten. Welch Hohn!

Jetzt drang durch, dass die Bundesagentur für Arbeit älteren Arbeitslosen in der Regel nicht nur keinen Job besorgen kann, sondern diesem Personenkreis - die Rede ist von deutlich mehr als 100000 Einzelfällen - keinen Zugang zu ihrer Statistik gewährt. Damit wird klar, dass die in der Vergangenheit oftmals belächelten Systemkritiker mit ihrer Einschätzung nicht nur nicht ganz falsch, sondern offensichtlich goldrichtig lagen. Experten gehen davon aus, dass der jetzt - vermutlich auf Grund eines Versehens - publik gewordene Skandal nur die Spitze des Eisbergs ist und das die tatsächlichen Zahlen weit jenseits derer liegen, welche die Berliner Politmafia dem Volk monatlich als arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Erfolg vorlügt.

Mangels verlässlicher und nachprüfbarer Zahlen gehen unabhängige Arbeitsmarktexperten von einer tatsächlichen Zahl der Beschäftigungslosen in Deutschland von sechs bis sieben Millionen und damit vom höchsten Stand in der Geschichte der Bundesrepublik aus. Mit welchen Griffen in die Trickkiste die Zahlenspieler in Berlin und Nürnberg die üble Wirklichkeit schönrechnen, dürfte spätestens ab jetzt kein Geheimnis mehr sein. In welcher der beiden Städte die tatsächliche Verantwortlichkeit liegt auch nicht.

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