NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

15.12.2011

Lesezeit: etwa 3 Minuten

GRÜNE kontra Wulff, oder: Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Steine werfen!

Fast jeder kennt die alte Weisheit, dass derjenige, der im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen sollte. Doch ein Urinstinkt, welcher in den GRÜNEN verwachsen zu sein scheint, lässt sich halt nicht so einfach unter Kontrolle bringen. Da die Grünen nach dem Abflachen der Diskussion um “Fukushima” und dem verlorenen Volksentscheid in Stuttgart über keinerlei wertvolle Inhalte mehr verfügen, packen sie die alt bewehrten Steine wieder aus und schießen sich auf Bundespräsidenten Wulf ein, um nicht völlig in die Bedeutungs- und Handlungslosigkeit abzudriften. Anlass für die Empörung der selbst ernannten Hüter der Moral war ein privates Darlehen, dass sich Wulf in seiner Zeit als Ministerpräsident von Niedersachsen von der Gattin des Unternehmerehepaars Geerkens in Höhe von ca. 500.000 EURO gewähren ließ. Dass eine derartige Verflechtung von Politik und Wirtschaft anrüchig ist, steht außer Frage. Doch dass es ausgerechnet die Vertreter der GRÜNEN sind, die in finanzieller Hinsicht Moral heucheln, treibt dem gemeinen Bürger die Galle hoch und bringt das Blut zum Kochen. Erinnern wir uns: Im Jahre 2002 musste der Vorzeige-Multi-Kulti-Politiker der GRÜNEN, Cem Özdemir, von seinen Ämtern zurück treten, weil bekannt wurde, dass er umstrittene Darlehen angenommen hatte. So titelte der Spiegel 2002: “Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat von dem umstrittenen Lobbyisten Moritz Hunzinger ein Darlehen in fünfstelliger Höhe erhalten. Auch für seine Teilnahme an einer PR-Veranstaltung bekam der Schwabe Geld von Hunzinger. Özdemir war Mitte der Neunziger finanziell in die Bredouille geraten, weil er offenbar über seine Verhältnisse gelebt hatte.”

 Der gleiche Özdemir stolperte über die so genannte “Bonusmeilen-Affäre”, wo er beruflich erworbene Vielfliegermeilen im Wert mehrerer tausend Euro an Freunde und Verwandte weiter gegeben hatte. Dazu berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) im Jahre 2002: “Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir soll insgesamt sechs Mal dienstlich gesammelte Bonusmeilen für private Zwecke benutzt haben. Der geldwerte Vorteil dadurch belaufe sich auf mehrere tausend Euro, berichtet die “Bild am Sonntag” vorab. Özdemir habe Bonusmeilen auch auf seine Eltern, auf einen Freund und mehrmals auf seine Lebensgefährtin übertragen. Angesichts dieser Fakten mutet es wie Hohn an, dass ein Özdemir nach derartigen Fehltritten und einer “Ruhezeit” im Europaparlament auf die deutsche Politikbühne zurück kehren konnte und in Vorbildfunktion das Amt des Parteivorsitzenden begleiten kann! Doch nicht nur Özdemir hat Dreck am Stecken! Auch der ehemalige Außenminister Fischer hat Einiges aufzuwarten. So berichtete der Stern in einer seiner Ausgaben über Joschka Fischer: “Ein Bericht der "Bild"-Zeitung, dass nach einem Auftritt von Außenminister Joschka Fischer (Grüne) bei Hunzinger 1998 genau 19.999 Mark in die Parteikasse geflossen seien sollen, hat neuen Wirbel ausgelöst. Fischer selber soll gebeten haben, nicht den runden Betrag von 20.000 Mark zu zahlen, sondern eine Mark weniger: "So ist mir das in Erinnerung", sagte Hunzinger am Freitag.

Ab 20.000 Mark hätte die Zahlung im Rechenschaftsbericht der Partei erscheinen müssen.” Für deutsche Bürger, welche die Biographie Fischers bzw. die ZDF Reportage "Joschka - eine Karriere" von Autor Hubert Seipel kennen, ist dieses Verhalten nicht verwunderlich. Was jedoch nur schwer zu vermitteln sein dürfte, ist die Tatsache, dass ein Ex-Krimineller, der in seiner Jungendzeit Steine und Brandsätze warf, sich mit dem Verkauf geklauter Bücher finanziell über Wasser hielt und darüber hinaus nicht mal einen richtigen Schulabschluss besitzt, aus einer Partei mit so hohen moralischen Ansprüchen heraus Bundesminister werden konnte und heute für fürstliche Honorare als “Ehrendoktor” und “Berater” durch die Welt tingelt. Dass niemand unfehlbar ist, kann von niemandem bestritten werden! Aber man muss auch gelegentlich mal die Kirche im Dorf lassen! Von Heuchlern jedenfalls, wie es die GRÜNEN sind, muss sich kein deutsche Bürger belehren lassen, selbst der Bundespräsident nicht!

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