NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

10.12.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Nordrheinwestfalen - Ein Beispiel für die Gier der „Volksvertreter“

Von den überregionalen Medien verständlicher Weise unbeachtet, kocht in Nordrheinwestfalen die Bürgerseele. Grund für die Empörung der Menschen sind die Pläne der NRW – Landtagsabgeordneten, sich mit einer Aufstockung ihrer Diäten um 500 EURO ihre Altersbezüge zu versüßen. In einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks (WDR) heißt es: “Die Bezüge der 181 Abgeordneten im NRW-Landtag von derzeit 10.226 Euro sollen um 500 Euro steigen. Das Geld soll den Abgeordneten aber nicht zur Verfügung stehen, sondern direkt in das Versorgungswerk für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung abgeführt werden.” Und: “Der Etat des Landtags wird durch die Erhöhung pro Jahr um 1,1 Millionen Euro belastet.” Man kann angesichts dieser Zahlen schon Mitleid mit den armen Abgeordneten haben, denn mit einem Betrag von “nur” 10.226 EUR (im Monat!) ist natürlich nur sehr schwer auszukommen.

In Zeiten stark gestiegener Lebenshaltungskosten muss diese Summe verständlicherweise dringend aufgebessert werden. Stellt sich allerdings die Frage, wie die Empfänger von so genannten Minijobs, 1-Euro-Jobber, Leiharbeiter, Bezieher kleiner Renten, Eltern usw. über diese selbst beschlossene “Lohnerhöhung” denken? Denn die über 10.000 Euro, welche sich die Damen und Herrn Abgeordneten hier in trauter Einigkeit selbst monatlich in den Hintern blasen, sehen viele der Arbeiter und Angestellten noch nicht mal im gesamten Jahr! Doch statt in diesen Zeiten Zurückhaltung zu üben und sich mit dem überaus Üppigen zufrieden zu geben, kennt die Gier und die Maßlosigkeit der etablierten Partzeibonzen keinerlei Grenzen. Sind diese Abgeordneten ja in der Regel unverhohlen der Meinung, ihnen stünden derartig übertriebene Beträge zu, für ihre großen Leistungen und Verdienste am Volk.

Was diese abgehobenen und weltfremden Damen und Herren dabei immer vergessen ist der Umstand, dass auch sie nur ein Rädchen im Getriebe sind. Und dass sehr schnell das Licht ausgehen würde, sollten Arbeiter und Angestellte grade aus dem Niedriglohnbereich mal die Gefolgschaft verweigern. Dann gingen nämlich in diesem auch so weltoffenem Deutschland recht schnell die Lichter aus! Doch leider wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis der deutsche Michel seine wahre Bedeutung erkennt und diese zu nutzen beginnt. Bleibt zu hoffen, dass bis dahin noch nicht alles den Bach herunter gegangen ist!

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