NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

18.10.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Lastenausgleich (zu gut deutsch: Zwangsabgabe) gefällig?

Manchmal kommt es sogar bei den etablierten Medien vor, dass in ihren intellektuellen “Talkshows” Gäste eingeladen werden, welche kein Blatt vor den Mund nehmen und die Dinge beim Namen nennen. So geschehen am 26. Juni 2011 in der Sendung “Anne Will”. Eingeladen waren neben einigen Möchtegerngrößen wie Gregor Gysi (DIE LINKE) oder Otto Fricke (FDP) auch der Finanzexperte Dirk Müller, welcher sich unter Anderem der Aufdeckung von Verschleierungen in der Finanzwelt und in der Politik verschrieben hat. Nebenbei bemerkt wäre die Sendung ohne Herrn Müller auch nicht zum Aushalten gewesen, denn die Halbwahrheiten und geistigen Ergüssen eines Herrn Fricke oder eines Herrn Gysi zu ertragen, bedurfte doch einiger Überwindung. Letzterer behauptet ja stets und ständig Deutschland würde ohne den EURO keine Waren mehr ins europäische Ausland verkaufen. Na da fragt man sich doch, wie es Deutschland jahrzehntelang geschafft hat, mit der D-Mark Exportweltmeister zu sein?

Aber entscheidende Antworten bleibt Herr Gysi natürlich wie gewohnt schuldig! Statt dessen bringt Herr Dirk Müller sehr beiläufig einen Punkt ins Spiel, den bisher nur wenige deutsche Bürger beachtet haben dürften, da schon der verwendete Begriff das wahre Ausmaß, welches sich dahinter verbirgt, verwischen soll. Die Rede ist von einem so genannten “Lastenausgleich”. Hinter diesem Begriff verbirgt sich nichts Geringeres als eine Zwangsabgabe auf Immobilienbesitz! Der Lastenausgleich wird dabei als Instrument genutzt, um Sachwertvermögen parallel zu Geldvermögen einer Sondersteuer zu zuführen. Unsere etablierten Politiker nennen so etwas “gerecht”, da es ja ungerecht wäre, ausschließlich Geldvermögen oder Wertpapiere zu besteuern. Eine wahrhaft edle Geste! Finden sie nicht auch?

Herr Dirk Müller bezog sich in seinen Ausführungen auf eine Forderung der Abgeordneten im deutschen Bundestag, Frau Kirsten Lühmann (SPD), vom 27.1.2011 bzw. darauf, dass das Instrument “Lastenausgleich” für Immobilienbesitzer in der Geschichte der BRD bereits zwei Mal zum Einsatz kam. Er fügte den Forderungen von Frau Kirsten hinzu, dass aus seiner Sicht ein Lastenausgleich auf Grund der öffentlichen Kassenlage in absehbarer Zeit auf jeden Fall zum Tragen kommen wird. Es sei nur eine Frage der Zeit, was das sein wird. Da nun einmal die Masse der Immobilienbesitzer in Deutschland KEINE Millionäre sind, welche so eine Abgabe locker weg stecken könnten. Sondern es sich in der Mehrzahl um brave anständige Arbeiter, Angestellte und Beamte handelt, darf man vor diesem Hintergrund gespannt sein, wer insbesondere in Sachsen Anhalt noch mit seinem Wahlverhalten bei der vergangenen Landtagswahl zufrieden sein wird, sollten entsprechende Bescheide irgendwann in die einzelnen Haushalte flattern? Vielleicht geschieht das ja noch in diesem Jahr? Das würde sich dann sehr gut an die Kette der Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Energie und Inflation anschließen. Eines ist indessen gewiss; derartige Instrumente hätte eine nationale deutsche Politik ganz gewiss nicht nötig!

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