NPD-Landesverband Sachsen-Anhalt

09.09.2014

Aileen Rokohl: Elternglück bezahlbar machen. NPD in den Brandenburger Landtag wählen


» Zur Videoübersicht


Weitere Infos https://npd-brandenburg.de/

Wenn in Deutschland über familienfreundliche Politik diskutiert wird, geht es meist ausschließlich um die Mechanismen der Ganztagsbetreuung. Ob in Kitas oder Schulen – möglichst ganztags sollen die Kinder in öffentliche Obhut gegeben werden. Aber ist das tatsächlich das große Problem? Ist es nicht viel mehr so, daß immer mehr junge Paare auf Kinder verzichten, weil sie sie sich schlichtweg nicht leisten können? Kinder gelten heutzutage in Deutschland als das Armutsrisiko Nummer eins. Wenn nur ein Elternteil arbeiten geht, sind finanzielle Engpässe vorprogrammiert. Alleinerziehende haben es besonders schwer. Mittlerweile wachsen 24,9 Prozent, also etwa jedes vierte Kind, in Brandenburg in Armut auf. Vor der rot-roten Regierungsbildung im Jahr 2009 war es noch jedes fünfte. Verantwortlich hierfür ist eine katastrophale Sozial- und Arbeitsmarktpolitik! Mittlerweile ist jeder vierte, neu geschaffene Arbeitsplatz ein Niedriglohnjob – in Brandenburg gar jeder dritte. Immer mehr Menschen müssen trotz Arbeit zum Amt, um sich ihren kargen Lohn aufstocken zu lassen. In keinem anderen Bundesland ist es so schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch junge Akademiker versauern zunehmend in schlecht oder gar nicht bezahlten Praktika – im guten Glauben, daß sich das auf der Karriereleiter eines Tages auszahlen wird. Dem aktuellen „Bildungsmonitor 2014“ zufolge ist der Zusammenhang zwischen dem Geldbeutel der Eltern und dem schulischen Erfolg des Kindes in Brandenburg besonders stark ausgeprägt. Eine ausreichende Versorgung mit Kita-Plätzen ist wichtig und richtig, aber Familienpolitik muß deutlich früher ansetzen. Die NPD will sich im Brandenburger Landtag dafür einsetzen, daß … - ein Landeserziehungsgeld in Höhe von 500 Euro eingeführt wird, das Eltern von dem Zwang befreit, ihre Kinder in die Kita geben zu müssen, wenn sie sich stattdessen selbst um die Betreuung kümmern wollen - ein Landes-Ehekredit eingeführt wird, mit dem junge Eltern vor finanziellen Engpässen bewahrt werden sollen - Elternbeiträge für Kita-Plätze deutlich verringert werden - Freizeitangebote für die Kinder finanziell schwacher Eltern staatlich gefördert werden - gleicher Lohne für gleiche Arbeit eingeführt wird, um Ausbeutung durch Leih- und Zeitarbeit sowie andere prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu unterbinden. Nachhaltige Familienpolitik fängt bei ausgewogener Sozial- und Arbeitsmarktpolitik an. Sind die Eltern arm, müssen auch die Kinder in Armut aufwachsen. Diesen Teufelskreislauf gilt es durch eine angemessene Lohnpolitik zu beenden!



» Zur Videoübersicht
Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: