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Die Spargelsaison - Ein Paradebeispiel für die Ausbeutung von Arbeitskräften

In diesen Tagen beginnt auch in Deutschland wieder die von vielen Liebhabern der guten Küche erwartete Spargelsaison. Doch nur wenige Bürger machen sich Gedanken darüber, wie das edle Gemüse auf unsere Teller gelangt. Das ARD-Morgenmagazin gewährte am 11. April dazu am Beispiel eines mitteldeutschen Spargelbauers einen kleinen Einblick in die Methoden, mit denen in Deutschland - dank offener Landesgrenzen und Arbeitnehmerfreizügigkeit - Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Natürlich ließ der ARD-Bericht keinen Zweifel daran, dass deutsche Arbeitnehmer viel zu faul seien bzw. den körperlichen Anforderungen nicht genügen würden. Doch der denkende Bürger fragt sich schon, wer denn diese Arbeiten verrichtet hat, als unsere Märkte noch nicht von osteuropäischen Lohndrückern überflutet waren? Dazu kommen wir zurück auf das Beispiel dieses Bauernhofes. Hier arbeiten Osteuropäer aus Polen und Rumänien für einen Hungerlohn von 6,40 Euro pro Stunde. In ihren Herkunftsländern ist das sehr viel Geld. In Deutschland würde dieser „Lohn“ nicht einmal ausreichen, um die notwendigsten Abgaben zu bestreiten. Die ausländischen Arbeitskräfte verrichten nach ARD-Angaben ihre Dienste rund zwölf Wochen lang und erwirtschaften damit die Hälfte des Jahresumsatzes des Bauernhofes. Spätestens an dieser Stelle wird das Ausbeutungssystem deutlich! 

Wenn ein Unternehmen in zwölf Wochen die Hälfte seines ganzen Jahresgeschäfts abwickelt, also mit den so geschaffenen Reserven zum großen Teil über den Rest des Jahres kommt und dann auch noch einen Gewinn ausweist, dann stimmen die Relationen nicht mehr. Die Frage ist dann, weshalb man bei solchen Zahlen nicht die Arbeiter besser bezahlt? Denn dann würden sich mit Sicherheit auch verstärkt deutsche Arbeitskräfte finden lassen, welche diese Arbeit erledigen würden! Bei rund drei offiziellen und mehr als sechs Millionen tatsächlichen Arbeitslosen wäre das wünschenswert. Aber so kann man jeden arbeitswilligen Arbeitslosen verstehen, der sich für einen derartigen Hungerlohn nicht die Gesundheit zerstören lassen will! An dieser Stelle wäre die Politik gefordert, bei den Arbeitgebern menschenwürdige Grundlöhne durchzudrücken. Allerdings wird ehr das Wasser den Berg hinauf fliesen, als dass sich die Politversager in den deutschen Parlamenten für die Belange der einfachen Menschen einsetzen! Die NPD stellt sich seid Jahrzehnten dieser menschenverachtenden Politik in den Weg. Doch haben sich bisher die Bürger von den Verführungen des Konsum und der Lügen der Mainstream-Medien blenden lassen. Bleibt abzuwarten, bis zu welchem Punkt sich die Menschen weiter veralbern lassen?!